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01 Zufriedenheit - ©CBL

Wie findet man innere Zufriedenheit? 11 Tipps und mehr

Innere Zufriedenheit ist ein Zustand und eine Lebenseinstellung, die Deine Lebensqualität erhöht. Wie Du ein zufriedenes und glückliches Leben führst, erfährst Du hier.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was bedeutet Zufriedenheit?
  2. Was uns zufrieden macht – 11 Tipps
  3. Was uns nicht zufrieden macht
  4. Zufriedenheit im Job
  5. Fazit

1. Was bedeutet Zufriedenheit?

So gut wie jeder Mensch möchte glücklich sein. Dabei ist Glück nie ein Dauerzustand. Ganz im Gegenteil. Es ist viel mehr ein kurzer positiver Gefühlsrausch, der biologisch durch die sogenannten Glückshormone ausgelöst wird. Werden diese nicht mehr ausgeschüttet, sinkt auch das Gefühl von Glück.

Zufriedenheit ist dagegen sowohl ein Gefühl, als auch eine Lebenseinstellung. Sie ist nicht so euphorisch, wie das Glück, sondern viel mehr ein leises positives Hintergrundrauschen in unserem Leben. Oft wird Zufriedenheit auch als Zustand innerer Ruhe und Ausgeglichenheit beschrieben. Du bist einfach mit Dir selbst und mit Deiner Umwelt im Reinen.

Für die Persönlichkeitsentwicklung kann innere Zufriedenheit ein erstrebenswertes Ziel sein und dafür sorgen, dass Deine Lebensqualität steigt. Zufriedenheit ist weniger von äußeren Umständen abhängig als Freude oder Glück. Deswegen ist es sogar oft so, dass Menschen aus ärmeren Ländern deutlich zufriedener sind als Menschen aus reichen Ländern, die im Luxus leben.

2. Was uns zufrieden macht – 11 Tipps

Reichtum, Konsum und Luxusartikel machen zwar kurzfristig glücklich, bringen Dir aber keine dauerhafte Zufriedenheit. Um tiefe, innere Zufriedenheit zu erreichen, brauchst Du kein Geld. Alles, was Du benötigst, ist den Willen und Ehrgeiz, an Deiner Lebenseinstellung und Wahrnehmung zu arbeiten.

1. Dankbarkeit

Albert Schweitzer hat einmal gesagt: „Ich bin nicht dankbar, weil ich glücklich bin. Ich bin glücklich, weil ich dankbar bin.” Und genau so ist es. Die meisten Menschen konzentrieren sich nur auf die Dinge, die sie nicht haben. Mit diesem Denken befindest Du Dich ununterbrochen im Mangel.

Sobald Du beginnst, Dich auf all das zu konzentrieren, wofür Du dankbar sein kannst, kommst Du in einen Zustand der Fülle. Besonders gut funktioniert es, wenn Du ein Dankbarkeitsjournal führst, in das Du jeden Morgen und Abend 3 Dinge einträgst, für die Du dankbar bist.

2. Nach Deinen Werten leben

Kennst Du Deine Werte? Wenn nicht, geht es Dir so, wie den meisten Menschen. Denn nur die wenigsten machen sich wirklich Gedanken darüber, welche Werte für sie wichtig sind. Doch sobald Du Deine Werte kennst, kannst Du Dein Leben danach ausrichten und wirst merken, wie es Dich ganz automatisch mit einer inneren Zufriedenheit erfüllt.

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02 Innere Zufriedenheit - ©CBL

3. Aufhören, Dich zu vergleichen

Der Vergleich mit anderen Menschen ist der Tod der Zufriedenheit. Denn es wird immer irgendjemanden geben, die oder der mehr besitzt, mehr erreicht hat, sportlicher ist oder in irgendeinem anderen Bereich besser ist als Du. Besonders durch die sozialen Medien Instagram und Co. vergleichen sich viele Menschen ständig. Hier siehst Du nämlich im Minutentakt Influencer, die scheinbar das perfekte Leben führen. Mach Dich mental frei von dem Vergleich mit diesen und anderen Menschen und konzentriere Dich auf die Dinge, die Du schon hast.

4. Erfolge feiern

Vielleicht hast Du es schon gemerkt. Zufriedenheit hat vor allem etwas damit zu tun, worauf Du Deinen Fokus lenkst. Dazu gehört auch, Dich selbst zu feiern, wenn Du etwas erreicht hast. Egal, ob beruflich oder privat. Mach Deinen Erfolg nicht klein. Freue Dich darüber und belohne Dich dafür, wenn Du etwas erreicht hast, das Du Dir vorgenommen hast. Das kann z.B. Dein Lieblingsessen oder eine Wellnessbehandlung sein.

5. Wünsche erfüllen

Hast Du Träume oder Wünsche, die Du Dir bis jetzt einfach nicht erfüllt hast, weil Du glaubst, dass der Zeitpunkt noch nicht der richtige ist? Dann wird es höchste Zeit, dass Du etwas daran änderst. Wenn Du gerne eine Weltreise machen möchtest, solltest Du jetzt natürlich nicht all Deinen Besitz verkaufen und losziehen.

Aber es gibt bestimmt den ein oder anderen Wunsch, den Du Dir schon längst hättest erfüllen können. Aus später wird oft nie. Sorge regelmäßig dafür, dass Du Dir selbst etwas Gutes tust und Dir kleinere und größere Wünsche immer wieder erfüllst.

6. Werde aktiv

Dein Körper ist nicht dafür gemacht, den ganzen Tag nur auf dem Bürostuhl zu sitzen oder auf der Couch zu liegen. Gönne Dir auch nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag wenigstens noch einen kleinen Spaziergang. Selbst bei Wind und Regen.

Noch größer ist der positive Effekt durch eine kleine Sporteinheit. Dafür musst Du nicht einmal ins Fitnessstudio oder lange Joggen gehen. 30 Minuten Training, Joggen oder Fahrradfahren 3x pro Woche reichen bereits, um Stress abzubauen und Deine Zufriedenheit anzuheben.

7. Positives aus Negativem ziehen

Es gibt Menschen, die immer nur das Negative sehen. Und es gibt Menschen, die überall das Positive sehen. Wozu möchtest Du gehören? Hier geht es nicht darum, dass Du zu einem blinden Optimisten werden sollst. Aber Zufriedenheit entsteht durch den Fokus, den Du auf das Leben hast.

Dein Fokus bestimmt, wie Du Erlebnisse in Erinnerung behältst. In jedem negativen Erlebnis steckt das Potenzial, etwas daraus zu lernen und etwas Positives für Dich mitzunehmen. Wenn Du lernst, Deinen Blickwinkel zu verändern, kannst Du selbst aus längst vergangenen Erlebnissen jetzt noch das Beste machen.

03 Glück und Zufriedenheit - ©www.canva.com

8. Soziale Kontakte pflegen

Die wenigsten Menschen sind ausschließlich Einzelgänger. Egal ob Du eher extrovertiert oder introvertiert bist, positive soziale Kontakte sind wichtig für Dein Wohlbefinden. Auch wenn das Smartphone es deutlich leichter macht Kontakte zu pflegen, solltest Du trotzdem wert auf regelmäßige physische Treffen legen. Der direkte Kontakt und der persönliche Austausch über Themen, die Dich und Dein Gegenüber beschäftigen, sorgen dafür, dass sich mentale Belastungen abbauen und führen so zu mehr Zufriedenheit.

9. Etwas Neues lernen

Probiere regelmäßig neue Dinge aus. Dabei ist es egal, ob Du ein Buch zu einem Thema liest, von dem Du noch keine Ahnung hast, ein Seminar besuchst, an einem Workshop teilnimmst, ein neues Rezept oder Restaurant ausprobierst oder Dich an einer neuen Sportart versuchst. Versorge Dein Gehirn regelmäßig mit neuen Reizen und erweitere Dein Mindset.

10. Achte auf den Ausgleich

Etwas Neues zu lernen oder ein Ziel zu erreichen kann sehr befriedigend sein. Aber neben all der Produktivität und dem Erfolgsdenken ist es wichtig auch die Fähigkeit zu besitzen einfach mal abzuschalten und einfach mal nichts zu machen. So verhinderst Du, dass Du unbemerkt ausbrennst.

11. Sorge für positive Routinen

Menschen sind Gewohnheitstiere. Das zeigt sich besonders in Morgenroutinen und Abendroutinen. Diese Routinen helfen uns, mentale Energie einzusparen. Positive Routinen helfen dabei, mit voller Energie in den Tag zu starten und abends erholsam zu schlafen.

Negative Routinen bewirken genau das Gegenteil. Sie sorgen dafür, dass Du mit weniger Energie in den Tag startest und es Dir am Abend schwerfällt abzuschalten. Dementsprechend leidet auch Dein Schlaf und Du wachst am nächsten Tag weniger erholt auf.

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3. Was uns nicht zufrieden macht

Genauso wie Du Dich auf einige positive Dinge fokussieren kannst, um Zufriedenheit zu erreichen, gilt es auch ein paar Dinge zu vermeiden, sodass sich die Unzufriedenheit nicht bei Dir einschleicht.

1. Neid

Wer Neid empfindet, kann nicht mit sich zufrieden sein. Neid entsteht aus einem Mangeldenken. Du vergleichst Dich mit anderen und gönnst ihnen nicht, was sie haben. Du verschwendest Deine mentale Energie damit einer anderen Person nicht zu gönnen, was sie hat, statt selbst daran zu arbeiten, das Leben zu führen, dass Du Dir wünschst.

2. Rastlosigkeit

Rastlosigkeit entsteht, wenn Du das Gefühl hast, immer noch mehr tun zu müssen. Egal wie viel Zeit Du in Deine Projekte steckst, es ist nie genug. Egal wie viele Aufgaben Du erledigt hast, es ist nie genug. Du nimmst überhaupt nicht mehr wahr, was Du bereits erreicht hast und Du feierst Deine Erfolge einfach nicht. Nimm Dir hin und wieder auch mal Zeit durchzuatmen und Deine Erfolge zu feiern.

3. Einsamkeit

Wie oben bereits beschrieben ist der Mensch ein soziales Lebewesen. Nicht jeder braucht viele Menschen um sich herum. Aber auch eher introvertierte Menschen profitieren davon, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und sich hin und wieder auszutauschen.

4. Über- und Unterforderung

Wer dauerhaftem Stress bei der Arbeit ausgesetzt ist, fühlt sich irgendwann nur noch komplett ausgebrannt und leer. Wer dagegen gar nicht gefordert wird, fühlt sich unterfordert und leidet irgendwann am sogenannten “Boreout”. Beides macht auf Dauer unglücklich.

Sorge für ein Gleichgewicht zwischen Über- und Unterforderung. Genauso wie ein Muskel nur durch den Wechsel von Anspannung und Entspannung wächst, verhält es sich auch mit der Psyche. Sorge für regelmäßigen Ausgleich. Fordere Dich selbst mit neuen Aufgaben heraus, wenn mal nicht so viel zu tun ist und lerne Dich abzugrenzen und Dir eine Auszeit zu nehmen, wenn Dir alles zu viel wird.

4. Zufriedenheit im Job

Im Durchschnitt verbringen die Menschen ungefähr ⅓ ihres Tages mit ihrem Beruf. Kein Wunder also, dass die Arbeit ein wichtiger Faktor für Zufriedenheit ist. In Umfragen wurde herausgefunden, welche 3 Faktoren bei der Arbeit am wichtigsten für die persönliche Zufriedenheit sind.

1. Gehalt

Geld ist zwar nicht das Wichtigste im Leben, aber eine gerechte Vergütung ist eine Form der Wertschätzung und zeigt, dass der Arbeitgeber Deine Arbeit respektiert. Schlechte Bezahlung und keine Aussicht auf eine Lohnerhöhung sorgen für Unzufriedenheit im Beruf.

2. Arbeitszeit

Rund 8 Stunden verbringen viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz. Dazu kommen noch der Arbeitsweg, Mittagspause und ggf. Überstunden. Bei durchschnittlich 8 Stunden Schlaf pro Tag bleibt da nicht mehr viel Zeit für Freizeitbeschäftigungen. Häufige Überstunden führen nicht selten zu Unzufriedenheit mit der Arbeitsstelle.

3. Arbeitsklima

Der wohl wichtigste Punkt für Zufriedenheit im Job ist wohl das Arbeitsklima. Wenn das Verhältnis zwischen Arbeitskollegen und/oder Chef nicht passt, ist auch das beste Gehalt nicht genug Schadensersatz, um ⅓ Deines Tages dort zu verbringen. Ein Zitat aus dem Personalwesen lautet nicht umsonst: „Menschen kommen für den Job und gehen wegen des Chefs/der Kollegen.

5. Fazit

Zufriedenheit ist nicht zu verwechseln mit Glück. Aber die Fähigkeit mit dem zufrieden zu sein, was Du hast, ist entscheidend dafür, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Im Gegensatz zu dem kurzzeitig empfunden Glück ist Zufriedenheit eher vergleichbar mit einer positiven Grundeinstellung, die täglich im Hintergrund bei Dir mitschwingt.

5 Kommentare zu „Wie findet man innere Zufriedenheit? 11 Tipps und mehr“

  1. Sooo wahr!!! Diese Ausgabe regt wirklich zum Reflektieren und Nachdenken an 😃 Ich habe bei dem Thema „Rastlosigkeit“ noch gut Luft nach oben 👆Ich komme immer wieder mal dahin, dass ich kein Ende finde, mir zu viel vornehme und ins Hamsterrad gerade. Und so kommen dann Entspannung gönnen und Erfolge feiern schnell mal zu kurz

  2. Auf der Suche nach einem glücklichen Leben habe ich viele Bücher gelesen, Podcast gehört und auch sonst mich dem Thema geöffnet. Ich kann Christian an dieser Stelle nur bestätigen. In dem letzten Jahr habe ich meinen Job gewechselt, angefangen zu meditieren und an meiner inneren Einstellung gearbeitet. Und es funktioniert! Ich führe ein zufriedenes und erfülltes Leben, im Kreise meiner Liebsten und bin… glücklich.

  3. Monika Mittermaier

    Das fließt wie Öl meinen Rücken herunter….
    Theoretisch geht es nur um diese unverzichtbaren Schlüssel für Zufriedenheit und Glück.
    Mich bremsen meine gesundheitlichen Probleme, verursacht durch einen Gehirntumor in der Hypophyse und ein rebellierender Reizdarm mit Unverträglichkeiten so ungefähr gegen alles, aus….
    Es drängt mich meine gesammelten Werke, viel aufgeschriebenes, Berichte über Begleitungen meiner Hospizarbeit, Texte, Eflein, Gedichte, Zeitgeschehenreflektionen etc. zu strukturieren und in eine Form zu bringen. Chronische Müdigkeit und Antriebslosigkeit erschweren mir die nächsten Schritte und lassen mir nichts weiter führendes einfallen……gefangen in einer Warteschleife….arbeite ich an meiner Selbstliebe und meinem Selbstvertrauen…..und versuche herauszufinden, ob da noch ungeahnte Blockaden die Bremse anziehen..
    Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann……und daraus sich meine Vision zu entwickeln fähig werden kann…
    Ein großes Danke für neue helfende Aspekte von der Draußenwelt…..Namasté..Gruß Monika.

  4. Wieder einmal ein Thema, das präsent ist, aber zum Nachdenken anstoßt. Zufriedenheit erlebe ich aktuell sehr stark – profitiere dabei sehr von Menschen wie dir, welche auf angenehme Art und Weiss darauf hinweisen. Ich kann deine Punkte zu 100% verstehen – das Bewusstsein dafür schenkt mir jeden Tag Kraft für ein erfüllendes Leben. Alleine zu lernen den Fokus richtig zu setzen ist mir nützlich. Ich spüre ein großes Lächeln und viel Dankbarkeit in mir. Sooo viel, dass es auch leicht fällt es anderen zu schenken.

  5. CARINA Schülke

    Vielen lieben Dank für diese tolle Erklärung, das hilft mir sehr weiter an meiner Persönlichkeitsentwicklung zu Wachsen. ❤️Danke für dein so sein!

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