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01 Positiv denken - ©CBL

Die Macht des positiven Denkens und wie Du sie richtig nutzt

Positiv denken ist mehr als blinder Optimismus. Hier erfährst Du, wie Du mit positivem Denken Deine Lebensqualität und persönlichen Erfolge deutlich steigerst.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was mit positiv denken gemeint ist
  2. Was mit positiv denken nicht gemeint ist
  3. Die 20 besten Tipps, um positives Denken zu fördern
  4. Vorteile positiven Denkens
  5. Fazit

1. Was mit positiv denken gemeint ist

Es gibt Menschen, die von Natur aus das Glas immer halb voll sehen. Andere wiederum sehen das Glas immer nur halb leer. Aus psychologischer Sicht ist es ganz normal, dass der Mensch dazu neigt, die negativen Dinge in den Vordergrund zu rücken. Denn der Fokus auf das Schlechte, die Gefahr, soll uns genau vor dieser beschützen.

Für unsere Vorfahren in der Steinzeit war es wichtiger, sich auf lauernde Raubtiere zu konzentrieren, als für den Sonnenschein dankbar zu sein. In der heutigen Zeit ist dieser Fokus auf das negative größtenteils unnötig. Die meisten Ängste, mit denen sich Menschen heute herumplagen, sind nicht lebensbedrohlich.

Keine Sorge, beim positiv denken, geht es nicht darum ab sofort alles nur noch als positiv zu bewerten. Es geht aber vor allem darum, Deinen Geist für positive Aspekte in so gut wie jeder Situation zu öffnen. Auf diese Weise wirst Du automatisch mehr mentale Stärke, Leichtigkeit und Zufriedenheit in Dein Leben ziehen.

Während es für viele Menschen vollkommen normal ist, sich selbst mit Sätzen wie „Ich bin so dumm“, „Das kann ich eh nicht“ oder „Das habe ich nicht verdient“ mental runterzumachen, fällt es ihnen extrem schwer, sich selbst zu loben. Auch das ist Teil der Übung positiven Denkens.

Es geht darum, Deinen Blick für Chancen und Möglichkeiten zu öffnen. Es geht darum, lösungsorientiert zu denken. Und es geht darum, Dinge zu akzeptieren, die sich nicht ändern lassen und das zu ändern, was Du ändern kannst. Positives Denken ist also ähnlich wie Zufriedenheit eine Frage der inneren Einstellung.

02 Positiv denken lernen - ©CBL

2. Was mit positiv denken nicht gemeint ist

Positives Denken ist nicht gleich blinder Optimismus. Das Ziel sollte nicht sein, dass Du ab sofort jeden negativen Gedanken beiseite schiebst und ignorierst. So staut sich die negative Energie nur in Dir an. Früher oder später werden sich die negativen Emotionen dann in geballter Form entladen und Du fühlst Dich deutlich schlechter als zuvor.

Du darfst und sollst auch weiterhin negative Gefühle haben und zeigen. Wichtig ist nur der richtige Umgang mit diesen Gedanken und Gefühlen. Statt alles für bare Münze zu nehmen, was Dein Gehirn Dir erzählt, versuche mit Bewusstheit und Achtsamkeit erst einmal wahrzunehmen, was gerade in Dir vorgeht. Was ist der wahre Auslöser dieser Gedanken und Gefühle? Ist die Situation wirklich so, wie Du sie gerade beurteilst oder gibt es auch noch andere Möglichkeiten, die Situation zu bewerten?

3. Die 20 besten Tipps, um positives Denken zu fördern

Du hast jede Menge Möglichkeiten, positives Denken zu fördern. Hier bekommst Du einige Tipps, mit denen Du mehr Positivität in Dein Leben ziehst.

Dein Fokus entscheidet

Der Mensch ist ein Bedeutung gebendes Wesen. Du selbst entscheidest, was für eine Bedeutung Du jedem Erlebnis gibst. Je nachdem worauf Du Deinen Fokus lenkst, wird eine bestimmte Erfahrung sich besser oder schlechter für Dich anfühlen. Oft kann jedoch auch aus einer negativen Erfahrung etwas Positives mitgenommen werden.

Übe Dich in Dankbarkeit

Dankbarkeit ist eine der einfachsten Möglichkeiten, um sofort positiver zu denken. Egal, wie schlecht Dein Tag vielleicht gewesen ist. Wenn Du Dir angewöhnst auch Kleinigkeiten anzuerkennen und für diese Dankbarkeit zu empfinden, wirst Du aus jedem Tag etwas Positives mitnehmen können.

Physiologische Veränderungen vornehmen

Wusstest Du, dass eine Wechselwirkung zwischen Deinem Körper und Geist besteht? Das heißt, dass Dein Denken Deine Gefühle und Körperhaltung beeinflusst. Genauso beeinflusst auch Deine Körperhaltung Deine Gefühle und Gedanken. Achte deswegen regelmäßig auf Deine Körperhaltung und auf Deine Gestik und Mimik.

Vielleicht beißt Du unbewusst den Kiefer zusammen und sendest Deinem Gehirn damit das Signal für Stress. Gewöhne Dir an, zwischendurch auch mal ganz bewusst zu lächeln oder zu lachen und Deinem Gehirn damit positive Signale zu senden.

Reduziere Deinen Medienkonsum

Medien sind ein zweischneidiges Schwert. Zum einen helfen sie Dir dabei up to date und rundum informiert zu sein. Zum anderen konfrontieren sie Dich mit extrem viel Negativität. Berichterstattung lebt zum Großteil davon, über negative Ereignisse zu berichten.

Auf den sozialen Medien wird extrem oft über genau diese Themen diskutiert oder Menschen präsentieren ihr scheinbar perfektes Leben. Das eigene Leben wirkt im direkten Vergleich dann oft langweilig und wenig vorzeigbar.

Reduziere Deinen täglichen Medienkonsum oder probiere mal Digital Detox, um zu sehen, wie viel positiver Du Deinen Tag ohne negative Medien erlebst.

03 Positive Gedanken für den Tag - ©CBL

Dein soziales Umfeld

Du bist der Durchschnitt der Menschen, mit denen Du am meisten Zeit verbringst. Umgibst Du Dich mit vielen Menschen, die eher negativ eingestellt sind, wird sich das auch auf Dich abfärben. Versuche den Kontakt zu negativen Menschen eher zu vermeiden, wenn möglich und mehr Zeit mit Menschen zu verbringen, die auch das Positive im Leben fokussieren.

Lerne Nein zu sagen

Allzu oft sagen wir Ja zu Dingen, die uns eigentlich nicht gut tun. Wir bieten unsere Hilfe an, obwohl es uns unnötig stresst. Wir übernehmen Arbeiten von Kollegen, für die wir eigentlich gar keine Zeit haben. Die logische Folge ist Dauerstress, der Dich in die Überforderung und eine negative Gedankenspirale führt. Lerne Nein zu sagen, wenn Du Dich überlastet fühlst.

Lerne Dich abzugrenzen

Wenn Menschen schlecht mit Dir umgehen, solltest Du das nicht einfach hinnehmen. Konstruktive Kritik darfst Du dankend annehmen. Aber sobald es in eine unsachliche Richtung geht, hast Du immer das Recht Dich abzugrenzen und Deinem Gegenüber klarzumachen, dass er oder sie gerade Deine persönliche Grenze überschreitet.

Konzentriere Dich auf das, was Du verändern kannst

Es gibt Dinge im Leben, die kann man einfach nicht ändern. Es ist okay, wenn Du Dich kurz einmal darüber ärgerst. Doch das sollte nicht zu einem Dauerzustand werden. Vielleicht hast Du während der Corona-Krise auch gemerkt, dass Menschen diese Situation ganz unterschiedlich gehandhabt haben.

Während die einen sich über die gesamten 2 Jahre nur aufgeregt und nichts getan haben, sind andere Menschen tätig geworden und haben das Beste aus der Situation gemacht. Auch wenn Du die äußeren Umstände nicht beeinflussen kannst, hast Du immer noch die Möglichkeit, Deine innere Einstellung zu verändern und das Beste aus jeder Situation zu machen.

Hör auf Dich zu vergleichen

Der Vergleich ist der Tod der Zufriedenheit. Meistens vergleichen wir uns nur mit Menschen, denen es scheinbar besser geht als uns. Und das, obwohl wir immer nur einen Ausschnitt deren Lebens kennen. Wie es hinter den Kulissen aussieht, wissen wir gar nicht. Wenn Du das nächste Mal dabei bist, Dich zu vergleichen, höre sofort damit auf. Stoppe den Gedanken und konzentriere Dich sofort darauf, was Du bereits alles erreicht hast.

Feier Deine Erfolge

Dich für Misserfolge zu kritisieren, fällt Dir leicht? Warum dann nicht auch mal Deine Erfolge feiern? Egal ob klein oder groß. Du hast das Recht, stolz auf die Dinge zu sein, die Du erreicht hast.

04 Die Macht des positiven Denkens - ©www.canva.com

Die perfekte Morgenroutine finden

Mit einer gesunden Morgenroutine startest Du voller Schwung und Energie in den Tag. Eigne Dir ein paar produktive Morgenroutinen an und nimm die Energie mit in Deinen gesamten restlichen Tag. Wie Du Dir die perfekte Morgenroutine aufbaust, erfährst Du hier (klicken).

Bewegung bewegt

Bewegung – ganz egal, ob intensives Training, sanftes Yoga oder ein einfacher Spaziergang an der frischen Luft – sorgt sofort dafür, dass sich Deine Stimmung verbessert. Der Grund dafür: Dein Körper schüttet bei körperlicher Aktivität Glückshormone aus.

Entwickle Dich weiter

Ganz egal ob Persönlichkeitsentwicklung, berufliche Weiterbildung, eine neue Sprache oder ein Musikinstrument. Neues zu lernen und Dich weiterzuentwickeln, ist ein Prozess, bei dem Du immer wieder kleine und große Erfolgserlebnisse hast. Dein Gehirn belohnt Dich dafür nicht nur mit Glückshormonen. Du wirst insgesamt einfach positiver und selbstbewusster durchs Leben gehen.

Lerne loszulassen

Vielleicht ist es nicht immer leicht, etwas Positives an einem bestimmten Ereignis zu sehen. Sollte Dir absolut nichts Positives einfallen, hast Du immer noch die Möglichkeit, das Erlebte zu akzeptieren und Deinen Frieden damit zu schließen. Wie oben bereits beschrieben geht es darum, die Dinge zu akzeptieren, wenn Du sie nicht ändern kannst.

Best-Case-Szenario

Du bist der Zukunft gegenüber negativ eingestimmt? Dann nimm Dir jetzt einmal 5 Minuten Zeit und überlege Dir, wie Deine perfekte Zukunft aussehen könnte. Vielleicht hast Du Angst vor einem Vortrag, den Du halten musst. Dann stell Dir vor, wie der Vortrag bestmöglich ablaufen könnte und wie Du Dich danach fühlst.

Worst-Case-Szenario

Wie schon gesagt, geht es nicht darum, das Negative aus Deinem Leben zu verdrängen. Es geht nur darum, anders mit ihr umzugehen. Deswegen stell Dir auch den schlechtesten möglichen Verlauf vor. Wenn Du Dir diese negative Zukunft ausgemalt hast, überlege Dir, wie wahrscheinlich dieser Verlauf eigentlich ist. Meistens ist das Worst-Case-Szenario noch deutlich unrealistischer, als das Best-Case-Szenario.

Aufhören zu bewerten

Genauso wie Dich der ständige Vergleich mit anderen Menschen in die Negativität zieht, tut es auch das andauernde Bewerten anderer Menschen. Häufig spiegeln uns Menschen, die wir bewerten, nur unsere eigenen Schwächen und Ängste. Wenn Du das nächste Mal feststellst, dass Du wieder dabei bist, einen Menschen zu bewerten, stoppe den Gedanken sofort. Frage Dich stattdessen, was Dich selbst daran stört und wo Du vielleicht selbst in gleicher oder ähnlicher Hinsicht nicht perfekt bist.

05 Motivation positives Denken - ©CBL

Mach Dir Deine Stärken bewusst

Wer oft negativ denkt, ist sich der vielen positiven Dinge im eigenen Leben oft gar nicht bewusst. So wie Du mithilfe der Dankbarkeitsübung den Fokus auf das kleine und große positive Erlebnisse Deines Tages legst, kannst Du auch den Fokus auf Deine persönlichen positiven Eigenschaften legen.

Überlege Dir, welche Stärken Du hast. Frage dafür am besten auch einfach mal Deine Freunde und Familie. Oft ist es deutlich effektiver, positive Eigenschaften von anderen Menschen zugesprochen zu bekommen, als sie sich selbst zu geben.

Umgekehrte Psychologie

Bei all den Tipps für positives Denken nimm Dir doch einfach mal einen Tag lang ganz bewusst vor, so negativ wie möglich zu denken. Nutze den Trick der umgekehrten Psychologie, um Dein Unterbewusstsein auf Positivität einzustellen. Wichtig ist nur, dass Du es mit vollem Bewusstsein tust. Das interessante dabei ist, dass Dein Gehirn sich irgendwann ganz schön blöd vorkommen wird an allem und jedem etwas Negatives zu suchen. Am Ende wird die Positivität in Deinem Unterbewusstsein größer, wenn Du sie bewusst unterdrückst.

Meditation und Achtsamkeit

Meditation und Achtsamkeitstraining wirken sich nachweislich positiv auf Deine Gefühlswelt und Verhaltensweisen aus. Impulsgesteuertes Verhalten wird hierbei reduziert. Wenn Du regelmäßig meditierst, wirst Du also mit der Zeit immer seltener unkontrolliert reagieren. Du verbesserst damit zum einen Deine Bewusstheit, zum anderen aber auch Deine Fähigkeit zur Selbstreflexion. Das hilft Dir bei vielen der zuvor genannten Übungen.

4. Vorteile positiven Denkens

Positiv Denken wirkt sich in vielerlei Hinsicht auch positiv auf Dein restlichen Leben aus. Du profitierst sowohl privat als auch beruflich von den oben genannten Übungen. Warum? Das erfährst Du jetzt im Detail.

Deine Resilienzfähigkeit nimmt zu

Wer sich mit positivem Denken auseinandersetzt, wird mit der Zeit mental stärker. Denn Du lernst konstruktiver mit Stress, Ängsten, Krankheiten, Verletzungen und negativen Erlebnissen umzugehen. Deine mentale und seelische Belastbarkeit nimmt also zu und mündet in der sogenannten Resilienz.

06 Positive Einstellung lernen - ©CBL

Du wirst mehr erleben und erreichen

Durch positives Denken häufen sich mit der Zeit immer mehr positive Erfahrungen und Erfolgserlebnisse in Deinem Leben. Du profitierst vom Effekt der selbsterfüllenden Prophezeiung. Genauso, wie eine negativ eingestellte Person von diesem Effekt negativ beeinflusst wird. Denn Du findest immer Bestätigung für das, worauf Du Deinen Fokus richtest.

Wer sich auf das Positive in seinem Leben konzentriert und an seine eigenen Stärken glaubt, wird automatisch auch im Job mehr Einsatz zeigen und sich offener für neue Herausforderungen zeigen, daran wachsen und langfristig mehr erreichen. So wirst Du zu einem aktiven Gestalter Deines Lebens, statt passiver Zuschauer zu sein.

Du ziehst neue positive Menschen in Dein Leben

Pessimisten verstehen sich oft nicht gut mit Optimisten. Und so wird es auch kommen, dass nicht nur Du zurückhaltender den negativ eingestellten Menschen gegenüber wirst, sondern auch, dass diese sich immer mehr von Dir distanzieren. Stattdessen werden immer mehr positive Menschen kommen.

Selbstbewusster und emotional ausgeglichener

Durch die positiven Erlebnisse wird sich auch Deine Selbstwahrnehmung verändern. Die privaten und beruflichen Erfolge werden dafür sorgen, dass Du mehr und mehr Selbstbewusstsein aufbaust. Und durch den gezielten Umgang mit negativen Gefühlen wirst Du emotional ausgeglichener.

Du setzt eine Positivitätsspirale in Gang

All die zuvor genannten Punkte summieren sich nicht nur. Sie multiplizieren sich und sorgen dafür, dass Du insgesamt mit mehr Zufriedenheit und Leichtigkeit durchs Leben gehst. Das wirkt sich auf Dein privates und berufliches Umfeld aus. Du wirst glücklicher, erfüllter, mental gesünder und erweiterst Deinen Horizont Tag für Tag.

5. Fazit

Positiv denken bedeutet nicht einfach nur toxisch optimistisch durch die Welt zu laufen und keine negativen Gedanken mehr zu haben. Viel mehr bedeutet es, dass Du lernst, mit negativen Gedanken, Gefühlen und Erlebnissen positiver umzugehen. Du lernst neue Blickwinkel einzunehmen und Deine Gefühle wahrzunehmen, aber Dich auch nicht zu sehr von ihnen einnehmen zu lassen.

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