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Bewusst leben: Für ein bewussteres und glücklicheres Leben

In diesem Beitrag erfährst Du, was bewusst leben bedeutet und was Du alles tun kannst, um ein bewussteres und glücklicheres Leben zu führen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Routinen, Gewohnheiten und das unbewusste Leben
  2. Was bedeutet bewusst leben?
  3. Wie lerne ich bewusst zu leben?
  4. Drei praktische Beispiele
  5. Fazit

1. Routinen, Gewohnheiten und das unbewusste Leben

Routinen helfen Dir täglich dabei, Zeit und mentale Energie zu sparen. Gleichzeitig sorgen sie aber auch dafür, dass Du wie auf Autopilot völlig unbewusst handelst. Bestimmt kennst Du Situationen, in denen Du mit dem Auto unterwegs warst, an Deinem Ziel angekommen bist und Dich im Nachhinein gar nicht mehr an den Weg erinnern kannst.

Besonders oft passiert das auf dem Weg zur Arbeit. Aber auch beim Essen ist es oft ähnlich. Vor allem, wenn Du während des Essens gleichzeitig einen Film oder Serie schaust. Am Ende kannst Du Dich kaum daran erinnern oder hast sogar komplett vergessen, wie viel Du überhaupt gegessen hast. Handlungen dieser Art sind perfekte Beispiele für unbewusstes Leben.

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2. Was bedeutet bewusst leben?

Ein bewusstes Leben ist genau das Gegenteil. Hier geht es vor allem darum im gegenwärtigen Moment voll präsent im Hier und Jetzt zu sein. Das bedeutet auch Deine Gedanken, Gefühle und Handlungen wahrzunehmen und zu hinterfragen.

Gedanken

Eine Ebene des bewussten Lebens sind Deine Gedanken. Hier heißt es erst einmal wahrnehmen, welche Gedanken über den Tag verteilt in Deinem Kopf umherschwirren.

Gefühle

Deine Gedanken erzeugen Deine Gefühle. Aber auch Deine Gefühle wirken sich auf Deine Gedanken aus. Menschen, die ein sehr unbewusstes Leben führen, lassen sich von ihren Gefühlen schnell übermannen. Sie glauben ihre Gefühle zu sein. Auch auf dieser Ebene darfst Du zuallererst Deine Wahrnehmung schulen und beobachten, welche Gefühle Du vorrangig in Dir trägst.

Wahrnehmung

Wer denkt kann nicht wahrnehmen und wer wahrnimmt kann nicht denken. Um bewusster zu leben, ist es wichtig, in die Wahrnehmung zu kommen. Das ist leichter gesagt als getan. Denn wir lernen von klein auf in der Schule über alles nachzudenken, aber nie auf unsere Wahrnehmung zu achten. Besonders extrem wird dieses Verhalten in Universitäten gefördert.

Um richtig wahrzunehmen, ist es wichtig, dass Du Dich auf Deine Sinne verlässt und gleichzeitig aufhörst, Menschen, Dinge und Situationen zu bewerten. Die Bewertung wäre nämlich wieder ein Denkprozess. Beobachte einfach völlig wertfrei, was Du hörst, siehst, schmeckst, riechst oder fühlst.

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Handlungen

Auf der Handlungsebene bedeutet bewusst leben, dass Du genau weißt, was und warum Du etwas tust. Unbewusste Personen handeln oft ohne, dass sie sich ihrer wirklichen Beweggründe bewusst sind. Da passiert es schnell, dass man Dinge tut, nur um anderen zu gefallen oder weil „man“ glaubt, dass „man“ das eben so macht.

Konsum

Konsum ist in unserer Gesellschaft wohl einer der größten Bereiche für unbewusstes und bewusstes Leben. Kaufsucht, Werbung, die neusten Trends und die Angst etwas zu verpassen, verleiten schnell dazu alle möglichen Dinge zu kaufen. Dabei passiert es nicht selten, dass Menschen, die unbewusst konsumieren, das gekaufte am Ende nie benutzen. Ein Beispiel hierfür ist Kleidung, die nach einigen Jahren, aussortiert wurde und nie getragen wurde.

Viele Menschen, die bewusster Leben wollen, beginnen zuallererst mit dem bewussten Konsum oder mit dem bewussten reduzieren von Konsum. Zu einem wirklich bewussten Leben gehört aber weitaus mehr, wie Du in diesem Beitrag sehen kannst.

3. Wie lerne ich bewusst zu leben?

Den ersten Schritt zu einem bewussten Leben hast Du bereits getan, denn Du beschäftigst Dich mit dem Thema und hast das Ziel bewusster zu leben. In diesem Teil erfährst Du, wie Du Dir die oben genannten Bereiche wirklich bewusst machst.

Wichtig: Nicht jede Methode hilft bei jedem gleich gut. Schau, was sich für Dich am besten anfühlt und probiere es einfach aus. Aber erwarte nicht, dass Du gleich beim ersten Versuch den ganz großen Durchbruch erlebst. Gib jeder Methode genau wie Dir etwas Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten.

Selbstreflexion

Selbstreflexion ist ein mächtiges Werkzeug für Deine Persönlichkeitsentwicklung. Nicht nur, weil sie Dir jede Menge Erkenntnisse über Dich und Dein Innenleben liefert. Sondern auch, weil Du damit immer wieder in das bewusste Leben eintauchst.

Mit jeder Selbstreflexion übst Du nämlich gleichzeitig das bewusst machen Deiner persönlichen Gedanken und Gefühle. Anfangs kommt die Bewusstheit zwar immer rückwirkend zustande. Aber dann wirst Du bereits nach ein paar Wochen beginnen, Dich immer öfter auch in den Situationen selbst zu reflektieren.

Hier sein

Oft sind wir mit unseren Gedanken überall, nur nicht im Hier und Jetzt. Entweder denken wir darüber nach, was wir noch alles zu erledigen haben oder erinnern uns an irgendwelche Situationen, die uns nicht gut getan haben. Die Folge sind oft Angst und Melancholie oder sogar depressive Verstimmungen.

Wenn Du merkst, dass Du mit Deinen Gedanken öfter mal in die Vergangenheit oder Zukunft driftest, gibt es eine einfache Methode, um sofort wieder in die volle Präsenz zu kommen. Nutze alle Deine Sinne, um Deine aktuelle Situation voll wahrzunehmen.

Konzentriere Dich auf alles, was Du sehen kannst. Atme tief ein und nimm den Geruch wahr. Spür die Temperatur, ganz egal, ob warm oder kalt und höre, was sich gerade in Deiner Umgebung abspielt. Nimm alles einfach nur wahr, ohne zu urteilen.

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Achtsamkeitstraining und Meditation

Achtsamkeitstraining genau wie verschiedene Meditationsübungen helfen Dir ebenfalls dabei, Deine Gedanken und Gefühle wahrzunehmen. Sie lassen Dich den Stress des Alltags vergessen und dafür ganz entspannt im Hier und Jetzt ankommen.

Wenn Du mehr zu den Themen erfahren möchtest, lies Dir gerne auch die folgenden zwei Beiträge durch:

Tagebuch führen

Regelmäßig Tagebuch zu führen ist sehr gute Methode, um in die Bewusstheit zu kommen, wenn Du nicht einfach nur aufschreibst, was Du am Tag so alles erlebt hast, sondern gleichzeitig auch reflektierst, welche Gedanken und Gefühle Du dabei hattest.

Anschließend kannst Du auch hier nochmal in Dich hinein horchen und einfach nur Dein momentanes Wohlbefinden wahrnehmen. Notiere Dir alles, was Dir dabei auffällt.

Ändere Deinen Fokus

Wenn wir durch die Welt gehen, ist unser Fokus meistens auf das Außen gerichtet. Wir sehen, denken und urteilen. Um bewusster zu leben, wechsle in eine wertfreie Beobachtung. Beobachte, was Deine Sinne wahrnehmen und Du wirst beginnen, die Welt mit ganz anderen Augen zu sehen.

Frage Dich …

Besonders wenn es um das bewusste Leben und konsumieren geht, sind die richtigen Fragen wichtig, um herauszufinden, was Du wirklich haben willst. Deswegen stehen am Anfang drei Fragen. Frage Dich 3x „Was will ich?“ Und wechsle dabei jedes Mal den Fokus auf ein anderes der 3 Worte:

Was will ich?
Was will ich?
Was will ich?

Bei jeder dieser 3 Fragen, wirst Du eine andere Antwort erhalten.

4. Drei praktische Beispiele

Bewusst essen

Wann hast Du das letzte Mal wirklich bewusst gegessen? Das heißt komplett ohne Ablenkungen. Ohne dabei an Deinem Smartphone Social Media zu konsumieren oder nebenher eine Serie zu gucken?

Bei Deinem nächsten Frühstück, Mittag- oder Abendessen konzentriere einmal Deine volle Aufmerksamkeit auf das Gericht. Begutachte es vor dem ersten Bissen. Nimm den vollen Geruch wahr und dann konzentriere Dich beim Kauen voll und ganz auf den Geschmack und die Konsistenz. Nimm Dir so richtig Zeit, um das Essen zu genießen.

Bewusst spazieren

Auch bei etwas so Einfachem, wie einem Spaziergang kannst Du bewusster Leben und diesem Spaziergang Deine volle Aufmerksamkeit schenken. Besonders gut geht das bei einem Waldspaziergang. Hier hast Du die Möglichkeit, besonders viele unterschiedliche Sinneseindrücke in ruhiger Umgebung zu bekommen.

Bewusst arbeiten

Selbst bei der Arbeit kannst Du bewusster werden. Oft wird bei der Arbeit von Termin zu Termin gehetzt und gleichzeitig mehrere Aufgaben nebenher erledigt. Multitasking führt uns jedoch weg von einem bewussten Leben, hin zu Dauerstress und im schlimmsten Fall sogar in Burnout. Man hat oft das Gefühl, einfach nur noch irgendwie zu funktionieren.

Versuche Dich stattdessen so gut es geht immer nur auf eine Aufgabe zu konzentrieren und diese mit vollem Fokus zu erledigen. Nimm Dir genügend Zeit für Pausen und atme immer wieder auch einfach mal tief durch. Reflektiere dabei auch immer wieder Deine Gefühle und Gedanken während und bei der Arbeit. So erkennst Du frühzeitig, wenn etwas nicht so läuft, wie Du es Dir wünscht.

5. Fazit

Bewusst leben hört sich im ersten Moment leicht an. Auch die Techniken und Methoden wirken nicht besonders kompliziert. In der Praxis zeigt sich aber, dass für ein bewusstes Leben viel Ehrgeiz, Eigeninitiative und Geduld gefragt ist.

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