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Schlechte Gewohnheiten loswerden: Das passiert, wenn Du es nicht tust

Schlechte Gewohnheiten halten Dich von Deinem Erfolg ab. Wie sie entstehen und wie Du schlechte Gewohnheiten loswerden kannst, erfährst Du hier.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie entstehen Gewohnheiten
  2. Was sind schlecht? Gewohnheiten?
  3. 62 schlechte Gewohnheiten und ihre Folgen
  4. Schlechte Gewohnheiten loswerden
  5. Fazit

1. Wie entstehen Gewohnheiten?

Niemand von uns kann sich von Gewohnheiten freisprechen. Du, ich, wir alle haben unsere ganz eigenen Gewohnheiten. Manche Quellen behaupten, dass fast 50 % unserer täglichen Handlungen aus Gewohnheiten bestehen.

Ihren Ursprung haben Gewohnheiten durch einen Kreislauf aus Reiz, Reaktion, Ergebnis und mentaler Belohnung. Nehmen wir als Beispiel einen Raucher. Die Person hat Stress (Reiz). Sie nimmt eine Zigarette in den Mund und beginnt zu rauchen (Reaktion). Sie entspannt für kurze Zeit (Ergebnis) und ihr Gehirn schüttet Glückshormone aus (mentale Belohnung). Diesen Kreislauf kannst Du für jede beliebige Gewohnheit nachbilden.

Du kannst Dir Gewohnheiten wie eine Schnellstraße in unserem Gehirn. Sie sind effizient und sparen uns jede Menge mentale Energie. Deswegen haben so viele Menschen auch eine Morgenroutine und eine Abendroutine. Beide helfen Dir, in den Tag zu starten. Gewohnheiten geben Dir außerdem Sicherheit.

Wenn Du eine neue Gewohnheit aufbauen möchtest, ist noch keine mentale Schnellstraße vorhanden. Hier kannst Du Dir Dein Gehirn viel mehr wie einen Dschungel vorstellen, in den Du mit einer Machete bewaffnet einen Trampelpfad schneidest. Je häufiger Du diesen Trampelpfad gehst, desto leichter wird er zu bestreiten und mit der Zeit bildet sich langsam eine immer besser ausgebaute Straße. Doch dieser bewusste Prozess braucht Zeit.

2. Was sind schlechte Gewohnheiten?

Der Sinn und Zweck von Gewohnheiten ist immer mentale Energie einzusparen. Positive Gewohnheiten helfen Dir langfristig gesund zu bleiben, finanzielle Sicherheit aufzubauen, glückliche Beziehungen zu Deinen Mitmenschen zu führen und insgesamt Deine Lebensqualität zu erhöhen.

Schlechte Gewohnheiten halten Dich von all dem ab. Das Problem: Schlechte Gewohnheiten können Dich kurzzeitig glücklich machen. Aus diesem Grund verfallen so viele Menschen überhaupt erst in schlechte Gewohnheiten.

Langfristig sorgen schlechte Gewohnheiten dafür, dass:

  • Deine Gesundheit sich verschlechtert
  • Deine finanzielle Situation sich verschlechtert
  • Deine Karriere nur schleppend voran geht
  • Deine sozialen Kontakte leiden
  • Du Dich persönlich nicht weiterentwickelst
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3. 62 schlechte Gewohnheiten und ihre Folgen

Schlechte Gewohnheiten haben Einfluss auf alle Lebensbereiche. Manche mehr. Manche weniger. Doch langfristig halten sie Dich immer von einem erfolgreichen und glücklichen Leben voller Zufriedenheit und Leichtigkeit ab. Nachfolgend habe ich für Dich eine Liste mit schlechten Gewohnheiten der verschiedenen Lebensbereiche und ihren Folgen erstellt.

Gesundheit

  • Zu langes sitzen ohne Ausgleich: Führt zu einer schwachen Muskulatur und dadurch Rückenschmerzen, Übergewicht und weiteren Beschwerden.
  • Zu viel Süßes essen: Ist schädlich für die Zähne. Führt schneller zu Heißhungerattacken und Übergewicht.
  • Zu viel Fast Food essen und Softdrinks trinken: Führt ebenfalls schneller zu Heißhungerattacken und Übergewicht.
  • Wenig Bewegung: Führt schneller zu Übergewicht und sorgt dafür, dass Du insgesamt träge und faul wirst.
  • Nicht ausreichend Wasser trinken: Sorgt häufiger für Kopfschmerzen und Müdigkeit.
  • Häufiges Rauchen: Fördert die Entstehung von Lungenkrebs und anderen Krankheiten.
  • Übermäßig viel Alkohol trinken: Macht süchtig und führt zu vorzeitiger Zellalterung.
  • Dich mit anderen vergleichen: Schadet Deiner psychischen Gesundheit.
  • Aus Langeweile naschen: Führt schneller zu Übergewicht.
  • Digitale Geräte bis kurz vor dem Schlafengehen nutzen: Verringert die Schlafqualität.

Finanzen

  • Geld verschwenden: Sorgt dafür, dass Du im Notfall nicht genug Geld hast und führt schnell zu finanziellen Sorgen.
  • Schulden machen: Führt Dich in finanzielle Abhängigkeit von den Geldgebern.
  • Lotto und andere Glücksspiele: Du verschwendest Dein Geld und läufst Gefahr, in eine Sucht zu geraten.
  • Lichter zu Hause unnötig brennen lassen: Geld- und Stromverschwendung.
  • Shoppen, um Dich abzulenken: Sorgt dafür, dass Du nie genug Geld hast und kann ebenfalls süchtig machen.
  • Unnötiger Konsum: Geht auf Lasten der Umwelt und Deines Kontostands.

Arbeit

  • Prokrastination: Verursacht unnötigen Stress und schlechtere Leistungen.
  • Multitasking: Verursacht ebenfalls Stress, schlechtere Ergebnisse und mentale Überlastung.
  • Sich ablenken lassen: Verschlechtert Deine Arbeitsergebnisse.
  • Ständig E-Mails checken: Kostet unnötig Zeit und lenkt Dich ab von den wichtigen Aufgaben.
  • Perfektionismus: Sorgt für enorm viel Stress und kann dazu führen, dass Du Aufgaben gar nicht rechtzeitig beendest.

Soziales Leben

  • Zu spät kommen: Verärgert alle Beteiligten.
  • Fingernägel kauen: Wirkt nervös und ungepflegt.
  • Einfache Sprache: Verringert Deinen sozialen Status.
  • Schmatzen: Macht unattraktiv und wirkt ungehobelt.
  • Viel von sich selbst reden: Macht Dich unbeliebt.
  • Versprechen häufig brechen: Macht unglaubwürdig.
  • Soziale Isolation: Macht unsozial.
  • Mangelnde Körperhygiene: Wirkt unattraktiv und ungehobelt.
  • Nicht teilen können: Macht unbeliebt und einsam.
  • Schnell über andere urteilen: Verhindert, dass Du neue Kontakte knüpfst.
  • Eifersucht: Sorgt für negative Gefühle und schadet Deiner Beziehung.
  • Fokus auf Negatives: Verringert die Lebensfreude.
  • Immer „Ja“ sagen: Du wirst schnell ausgenutzt.
  • Lästern: Macht Dich unbeliebt
  • Schlechtes Zuhören: Macht unbeliebt und verringert Deine sozialen Kontakte.
  • Anderen ins Wort fallen: Macht unbeliebt.
  • Übertreiben: Wirkt auf Dauer unglaubwürdig.
  • Alles persönlich nehmen: Erzeugt jede Menge Stress, Streit und macht unglücklich.
  • Immer das letzte Wort haben wollen: Macht Dich unbeliebt.
  • Lügen: Macht Dich unglaubwürdig, unbeliebt und einsam.
  • Andere ärgern: Macht Dich unbeliebt.
  • Ständiges Nörgeln: Macht unbeliebt.
  • Angeben: Macht unbeliebt.
  • Nicht über Emotionen sprechen: Macht auf Dauer unglücklich und ungesund für die Psyche.
  • Schlechtes Umfeld wählen: Sorgt dafür, dass Du Dir weitere schlechte Gewohnheiten aneignest.

Freizeit

  • Häufiger Social-Media Konsum: Lässt Dich unnötig viel Lebenszeit verschwenden.
  • Nie aufräumen: Sorgt für Stress, Chaos im Kopf und verringert Deine Lebensqualität.
  • Häufig spätes aufstehen: Sorgt für einen verschobenen Tagesrhythmus und macht insgesamt unproduktiver.

Allgemeines

  • Müll nicht trennen: Schlecht für die Umwelt,
  • Hartz IV TV schauen: Fördert weitere schlechte Gewohnheiten, die hier besonders oft vorgelebt werden.
  • Häufiges Binge-Watching: Zeitverschwendung, die Du für wichtige Dinge nutzen könntest.
  • Handy während der Autofahrt nutzen: Ist gefährlich und kann zu Unfällen führen.
  • Auf den Boden spucken: Macht unattraktiv und unbeliebt.
  • Häufiges Grübeln: Sorgt für eine negative Psyche.
  • Zu schnell fahren: Kann Geld und Leben kosten.
  • In der Nase bohren: Macht unattraktiv und unbeliebt.
  • Zu schnell aufgeben: Du nutzt nicht Dein volles Potenzial voll aus.
  • Keine Zeit für Dich selbst nehmen: Sorgt dafür, dass Du häufiger gestresst und unausgeglichen bist.
  • Sich selbst belügen: Wirkt sich negativ auf Deine Psyche aus.
  • Oft an die Vergangenheit oder Zukunft denken: Sorgt dafür, dass Du nicht im Hier und Jetzt lebst und Deine Zeit mit Ängsten verschwendest.
  • Beim Essen fernsehen: Fördert unbewussten Konsum und Du isst mehr, als Du eigentlich brauchst.
  • Nicht auf Deine innere Stimme hören: Du verlierst den Kontakt zu Dir selbst und verlernst auf Deine Intuition zu hören.
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4. Schlechte Gewohnheiten loswerden

Schlechte Gewohnheiten können Dir, Deinem Ansehen, Deinem direkten Umfeld und sogar der Gesellschaft schaden. Jede Menge Gründe, schlechte Gewohnheiten loswerden zu wollen. Die folgenden Methoden helfen Dir dabei, schlechte Gewohnheiten zu erkennen und zu verändern.

Selbstreflexion

Am Anfang steht wie so oft in der Persönlichkeitsentwicklung die Selbstreflexion. Das Problem mit schlechten Gewohnheiten ist, dass sie uns oft gar nicht bewusst sind. Beobachte, wie Du jeden Morgen in den Tag startest. Was machst Du alles voll automatisch? Schreibe Dir alles, was Du bemerkst auf und überlege Dir dann, ob diese Gewohnheit Dich nur kurzfristig oder auch langfristig weiterbringt.

Der Weg der kleinen Schritte

Statt alle schlechten Gewohnheiten auf einmal ändern zu wollen, beginne erstmal mit einer Gewohnheit. Im Durchschnitt dauert es ungefähr 66 Tage bis etwas zu einer Gewohnheit wird. Erst dann, wenn eine neue positive Handlung Dich keine mentale Energie mehr kostet, beginne die nächste Gewohnheit zu ändern.

Ziele aufschreiben

Schlechte Gewohnheiten zu verändern, ist deshalb so schwierig, weil sie so automatisch ablaufen. Gerade in stressigen Momenten verfallen wir ganz schnell wieder in die alten, schlechten Gewohnheiten.

Damit wir schnell wieder darauf aufmerksam gemacht werden, hilft es die negativen Gewohnheiten, die Du ändern willst aufzuschreiben. Schreibe Dir zusätzlich auf, durch welche positive Gewohnheit Du die schlechte Gewohnheit austauschen möchtest.

Vision-Board

Wenn Du eher der visuelle Typ bist, kannst Du auch ein Vision-Board nutzen, statt Deine schlechte Gewohnheit nur aufzuschreiben. Suche dafür ein Bild von der zu unterlassenden Handlung und eines von der gewünschten neuen. Platziere auch das Vision-Board so, dass Du täglich darauf guckst.

Schlechte Gewohnheiten durch Neue überschreiben

Noch besser, als Dich nur darauf zu konzentrieren, eine schlechte Gewohnheit zu unterlassen, ist zeitgleich eine neue Gewohnheit zu integrieren. Auf diese Weise verwendest Du Deinen Fokus stärker auf die neue Handlung. Das hilft dabei, die schlechte Gewohnheit schneller zu überschreiben.

M-I-K-R-O Methode nutzen

Die M-I-K-R-O Methode ist ein Coaching-Format, das Dir dabei hilft schlechte Gewohnheiten in 5 Schritten aufzudecken und verändern.

Schritt 1: M steht für merken

Hier gilt es durch Selbstbeobachtung herauszufinden, welche Gewohnheiten Du hast. Hierfür eignet sich auch ein Tagebuch, in dem Du alle Gewohnheiten festhältst, die Du an Dir bemerkst.

Schritt 2: I steht für Intention finden.

Überlege Dir, welche Intention Du mit dieser Gewohnheit hast. Stell Dir dafür die Fragen:
Will ich das?
Bringt mich das meinen Zielen näher?
Nutze auch die Technik des Zukunftsrückblicks. Stell Dir vor, Du wärst 80 Jahre alt und schaust auf Dein Leben zurück. Auf welche Gewohnheiten bist Du jetzt stolz und auf welche nicht?

Schritt 3: K steht für Komplikationen Managen

Egal ob Gewohnheiten ändern oder Ziele erreichen. Es wird immer zu Hindernissen kommen. Überlege Dir, welche Komplikationen eintreten können und wie Du in so einem Fall optimalerweise handeln kannst. Schreibe Dir diese Gedanken auf, um Dich im Ernstfall bessere daran zu erinnern.

Schritt 4: R steht für Routinen bauen

Jetzt gilt es, die schlechte Gewohnheit durch eine gute zu überschreiben. Mache hier nicht den Fehler zu viel auf einmal zu wollen, sondern nutze das Prinzip der kleinen Schritte, wie oben beschrieben.

Schritt 5: O steht für ohne Vorwürfe

Und wenn Du mal wieder in Deine alten Gewohnheiten fällst, mach Dir trotzdem keine Vorwürfe. Sei Dein eigener Coach, lerne, mit Rückschlägen umzugehen und weiterzumachen.

5. Fazit

Gewohnheiten helfen Deinem Gehirn dabei, täglich mentale Energie zu sparen. Egal ob gute oder schlechte Gewohnheiten, sie haben immer den Zweck Dir zu helfen. Schlechte Gewohnheiten eignest Du Dir schnell unbewusst an, weil sie kurzfristig ein gutes Gefühl auslösen. Langfristig sind sie dafür oft schädlich und haben negative Folgen. Schlechte Gewohnheiten loszuwerden ist ein langwieriger Prozess und kostet viel mentale Stärke. Mit den hier beschriebenen Methoden,ist es aber trotzdem möglich.

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